hans lamb   R O T O R
 

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das herz der hildesheimer industrialisierung schlug bis in die siebziger jahre des letzten jahrhunderts unzweifelhaft in der nordstadt. das prinzip jeglicher industrieller produktion aber ist die rotation, die faktisch sowohl der kleinsten maschine wie auch der größten produktions-und förderanlage innewohnt. das motiv des „ROTOR’s“ wird somit zu einem universellen und gleichzeitig wohltuend unaufdringlichen „bild“ für die historische vergangenheit und die gegenwärtige bedeutung des stadtteils, der heute eine multikulturelle gesellschaft aus arbeitern, mittelständischem handwerk, ausländischen mitbürgern, studenten beheimatet. die enorme vielzahl unterschiedlichster schulformen, die kumulation von einkaufsmagneten, die immer noch gegenwärtige industrie sowie die erfolgreiche kooexistenz und kooperation verschiedenster kultureller, sozialer und religiöser Institutionen wie kirchengemeinden, moscheen, vereinen und nicht zuletzt der kulturfabrik löseke lässt dieses quartier nach wie vor im positiven sinne nichtzur ruhe kommen, sondern leben und vibrieren: „hier geht es rund“ ...für dieses historisch gewachsene wie aktualisiert selbstbewusste profil des stadtteils setze ich den roten ROTOR, der zudem mit seiner verortung am stadtrand und kraft seiner  konkreten buch-stabenpoesie gleichzeitig ein würdiges „tor“ zum stadtteil markiert...

 
        skulptur für den nordstadtkreisel hildesheim  fertiggestellt - für kurze animation bitte   hier   klicken!!!
 
 
installation_objekt_skulptur