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das
herz der hildesheimer industrialisierung schlug bis in die siebziger jahre
des letzten jahrhunderts unzweifelhaft in der nordstadt. das prinzip
jeglicher industrieller produktion aber ist die rotation, die faktisch
sowohl der kleinsten maschine wie auch der größten produktions-und
förderanlage innewohnt. das motiv des „ROTOR’s“ wird somit zu einem
universellen und gleichzeitig wohltuend unaufdringlichen „bild“ für die
historische vergangenheit und die gegenwärtige bedeutung des stadtteils, der
heute eine multikulturelle gesellschaft aus arbeitern, mittelständischem
handwerk, ausländischen mitbürgern, studenten beheimatet. die enorme
vielzahl unterschiedlichster schulformen, die kumulation von
einkaufsmagneten, die immer noch gegenwärtige industrie sowie die
erfolgreiche kooexistenz und kooperation verschiedenster kultureller,
sozialer und religiöser Institutionen wie kirchengemeinden, moscheen,
vereinen und nicht zuletzt der kulturfabrik löseke lässt dieses quartier
nach wie vor im positiven sinne nichtzur ruhe kommen, sondern leben und
vibrieren: „hier geht es rund“ ...für dieses historisch gewachsene wie
aktualisiert selbstbewusste profil des stadtteils setze ich den roten
ROTOR,
der zudem mit seiner verortung am stadtrand und kraft seiner konkreten
buch-stabenpoesie gleichzeitig ein würdiges „tor“ zum stadtteil markiert... |
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