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der katalog falsche
regeln-keine wunder dokumentiert die fortsetzung und die
präzisierung des plastisch-zeichnerischen konzeptes in den
jahren 1995-97. neben der abhandlung von martin schieder,
universität berlin erhält er literarische texte zu einzelnen
arbeiten von jens hoffmann, bielefeld. "die innige vertrautheit
des motorsägenpaares, ihr zärtlich unhölzerner ölaustausch.
nein, hier ist nicht vom kettensägenmassaker die rede. die
zwei verfügen über eine gehörige portion list, haben biß und
charakter. ein porträt von bonnie und clyde beim karneval -
nicht aus holly-wood geschnitzt."
jens hoffmann, bielefeld "ungewöhnlich sind die mittel
seiner zeichnerischen bildhauerei: nicht modellierstab und
meißel, wie diderot es kannte, sondern die kettensäge
ersetzen den bleistift und ermöglichen einen artistischen
arbeitsprozess, der dem zufälligen und dem spontanen des
zeichners entspricht. so wie in der zeichnung das vorgehen
immer nachvollziehbar bleibt, ist auch in der plastik der
werkprozess immer sichtbar..."
martin schieder, universität
berlin |
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