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hans
lamb |
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insideout 1 |
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Im Niemandsland zwischen
Deutschland und Belgien ist eine historische
Leerstelle entstanden, seit die innere
Öffnung Europas den Status dieser ehemaligen
Außengrenze relativiert hat. Hier, wo vorher
Nationalstaaten ihre Rituale von Trennung
vollzogen,war eszuerst die Natur, die den
Bogen über die verschwundene Grenze zu
schlagen wagte. Die leerstehenden
Zollgebäude füllen sich nun allmählich mit
neuem, privatem Leben. Auch das verwaiste
Kontrollhäuschen zog die Aufmerksamkeit
einer Initiative auf sich, die sich als
„Kunst und Kultur im Zollhaus Köpfchen“ e.V.
zur Aufgabe macht, diesen Ort durch
künstlerische Aktionen mit neuem Leben zu
füllen.
Im Rahmen dieser Kulturarbeit haben die Künstler Hans Lamb und Johannes
Welter mit „Insideout“ diese Aufgabe beim
Wort genommen und die verglaste Insel im
Strom des Grenzverkehrs nicht nur zu nutzen,
sondern zu bewohnen gesucht. Der
gegenstandslos gewordene Raum wird zur
Heimstatt. Aber
dieses Wohnen ist inszeniert. Exemplarisch in der Person des Matthias Dachs
nimmt ein „Außenseiter“ der Gesellschaft Platz in einer neuen Mitte. Das
einmonatige Stipendium ermöglicht ihm eine Auszeit im Bemühen, nach einer
Phase des Nomadentums einen Ort zum Sein und Bleiben zu finden. |
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iinteraktives,
intersoziales projekt genau auf der grenze zwischen deutschland und
belgien |
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projekt
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