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" bei "lambdas crossing" bilden
bearbeitete und unbearbeitete astgabeln einen parcours für vier
ferngesteuerte modellautos. durch die bewegung der modelle werden
die skulpturalen fragmente verschoben, neu sortiert. lenken lassen
sich die rollenden kassetten durch vier fernsteuerungen, die von der
decke des ausstellungsraums hängen und von den besuchern bedient
werden können. die steuerung erfolgt lediglich über zwei frequenzen.
damit entsteht ein chaos von interferenzen, ein völlig ungeordneter
"verkehr", der die vorstellung vom autark steuernden willen des
menschen genauso parodiert wie die heute populäre vorstellung von
der interaktivität der künste. die modellautos tragen
"exit"-schilder und vier verschieden orientierte richtungspfeile.
die ungeordnete bewegung der modelle in alle richtungen symbolisiert
- und dies ist auch als spielerisch vorgetragene maxime zu
gesellschaftsordnungen zu verstehen - ,dass ein komplexes<system
durch den lenkenden menschlichen willen weder verlassen noch
gebändigt werden kann..."
peter joch,
kunsthalle darmstadt |
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lambdas
crossing, holz, acryllack, ferngesteuerte fahrzeuge,
notausgangsschilder, 2000 |