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wohin sie auch
gehen, ob sie beim arzt im wartezimmer sitzen, ob sie in ihrem
lieblingscafe rast machen oder sich auf ihren täglichen gängen zu
oder auf der arbeit befinden, im büro, auf fluren in treppenhäusern:
wenn überhaupt, dann treffen sie auf kunst lediglich in form von
industriellen reproduktionen, hundertfach gesehener gemälde von
dali, miro oder van gogh – in einen teueren rahmenlosen bildhalter
gesperrt oder durch einen schicken, ebenfalls hoffnungslos
überteuerten designerrahmen krampfhaft aufgewertet.
nichts gegen die
alten meister der klassischen moderne – die oben genannten maler und
ihre kollegen der neueren kunstgeschichte haben zu ihrer zeit
erstaunliches geleistet, was potential genug in sich trägt, bis in
unsere zeit zu überdauern. ebenso gewürdigt seien die intentionen
von firmeneignern, praxisinhabern oder aber denjenigen mitarbeiten,
die die künstlerische aufwertung des arbeitsalltages selbst in die
hand nehmen und ein bild ihrer wahl im büro aufhängen.
trotzdem möchte
ich die folgende frage stellen: |
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