hans lamb   zufällige porträts unbekannter ursachen
 

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aktuell installation skulptur zeichnung projekt
  "...die einzelnen skulpturen wirken wie klumpig verdichtete, überlängte und verzerrte abbilder von organen, die ihrem natürlichen zusammenhang entrissen sind. mit "den porträts" stellt lamb die bildhauerische tradition der abbildungen von oberflächen sozusagen auf den kopf und präsentiert als figuren in wörtlichem sinne elemente des innenlebens. die arbeit ist nicht - wie die klassische bildhauerei - auf eine analogie zu einem ganzheitlich lebenden körper hin angelegt. die organe mit ihren sinnlos in die luft ragenden "anschlüssen" haben allein als künstlerisches ding zu bestehen. die massive präsenz der objekte wird hierbei durch den begriff des "zufalls" gedanklich aufgehoben. gleichzeitig - dies läßt der titel auch erkennen - entziehen sich die werke jeglicher erklärung. die skulpturengruppe ersetzt also die natürliche mechanik des körpers durch eine kreative "unordnung", durch ein freies system, das "unbekannten ursachen" und "zufällen" jenseits festgelegter regeln platz bietet..."                                                                            peter joch, direktor der kunsthalle darmstadt  
 
        kastanien- und eichenholz, kettensäge, farbig gefasst, 1998

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